Kirchenmusik in Münster

Orte

Diese Übersicht ist noch nicht vollständig und wird mit den Konzerten nach und nach ergänzt.


Aegidiikirche

Die Aegidii-Kirche ist die ehemalige Kapuzinerkirche, von Johann Conrad Schlaun in den Jahren von 1724 bis 1728 errichtet. Sie ist eine der wenigen Kirchen Münsters, die die Bombennächte von 1945 ohne große Schäden überstanden haben. Während sie innen neu im Nazarener Stil ausgestaltet ist, behält sie außen noch ganz den nüchternen Stil Schlauns.

Aegidiistraße, 48143 Münster

www.sanktlamberti.de




Apostelkirche

Die Apostelkirche ist die zentrale evangelische Kirche der Stadt. Erbaut wurde sie Ende des 13. Jahrhunderts als Klosterkirche der Franziskaner-Minoriten und ist der älteste Bau dieses Typs in Westfalen. Alle Umgestaltungen und Erweiterungen des 16. und 17. Jahrhunderts wurden einfühlsam vorgenommen; die Kirche macht dadurch einen sehr einheitlichen Eindruck.

An der Apostelkirche 5, 48143 Münster

www.apostelkirchengemeinde-muenster.de




St.-Johannes-Kapelle

Die St.-Johannes-Kapelle ist ein kleiner, turmloser Saalbau aus Backstein mit Strebepfeilern und Fensterlai­bun­gen aus Sandstein im gotischen Stil, dessen Portal Renaissanceformen zeigt. Die jetzt evangelische Kapelle ist eines der wichtigsten Zentren der Ökumene in Münster und überregional besonders durch die Orgel aus der Straßburger Orgelbaufirma Muhleisen bekannt.

Bergstraße 38, 48143 Münster

www.apostelkirchengemeinde-muenster.de




Hl. Kreuz

Die neugotische Basilika auf Kreuzgrundriss wurde von 1899 bis 1902 erbaut. Bis der Dom nach dem Krieg wieder genutzt werden konnte, diente die Kirche als Prokathedrale. Der neu ernannte Kardinal Clemens August Graf von Galen feierte hier  sein erstes und einziges Pontifikalamt als Kardinal. Am Turm befindet sich ein beleuchteter Schriftzug mit den vier Worten „Ja, ich bin da“.

Hoyastraße 22, 48147 Münster

www.heilig-kreuz-muenster.de




Lambertikirche

Die Lambertikirche ist die zen­trale Markt- und Bürgerkirche der Stadt und zugleich einer der bedeutend­sten sakralen Bauten der westfälischen Spätgotik. Hier hielt 1941 Bischof von Galen Predigten gegen das Nazi-Regime. Eine der wenigen Türmerinnen Europas versieht auf dem Turm ihren Dienst. Bedeutung haben zudem die Innenausstattung und die beiden Orgeln.

Lambertikirchplatz 5, 48143 Münster

www.sanktlamberti.de




Ludgerikirche

Die Ludgerikirche wurde um 1180 im Stil der Romanik erbaut. Der mar­kante Vierungsturm weist zwei roma­nische Geschosse auf, nach 1383 aufgestockt um zwei gotische Etagen. Die Nachkriegs-Verglasung der Fenster im gotischen Hochchor stammt von Vincenz Pieper. Bekannt ist das „Kreuz ohne Arme“ mit der Balkenaufschrift: „Ich habe keine anderen Hände als die euren.“

Ludgeristraße 40, 48143 Münster

www.sanktlamberti.de




Martinikirche

Die Martinikirche war ursprüng­lich eine dreischiffige Basilika, von der heute nur noch der unterste Teil des Turmes erhalten ist. Das basilika­typi­sche Langhaus wurde im Mittelalter durch eine dreischiffige Hallenkirche ersetzt und um 1380 durch ein Langchor ergänzt. Die Martini-Kirche ist zugleich die erste Jugendkirche im Bistum Münster.

Martinikirchhof 10, 48143 Münster

www.sanktlamberti.de




Observantenkirche

Die Observantenkirche ist die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner-Observanten und wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. Das Barock­portal wurde im Jahr 1700 vollendet. Nach Auflösung des Klosters fiel das Gebäude in weltliche Nutzung und wur­de im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Seit 1961 dient sie als Evangeli­sche Universitätskirche.

Schlaunstraße 3, 48143 Münster

https://www.uni-muenster.de/EvTheol/kirchenmusik




St.-Paulus-Dom

Der St.-Paulus-Dom wurde 1225 begonnen und ist bereits der dritte Dom an dieser Stelle. Er vereint Stilelemente der Romanik und der Gotik. Nach der Zerstörung wurde er in vielen Teilen wie­der originalgetreu aufgebaut. Besondere Beachtung findet der Zyklus von 17 Glas­fenstern des Kapellenkranzes und der Seitenwände des Chorumgangs von Georg Meistermann.

Domplatz 28, 48143 Münster

www.paulusdom.de




Petrikirche

Die Petrikirche ist die ehemalige Kirche des Jesuitenkollegs und dient heute als Kirche der Katho­lischen Hochschulgemeinde und als Gymnasialkirche. Wegen ihrer herausragenden Akustik ist sie Ort vieler Konzerte. Im Innern teilen umlaufende Emporen die Kirche in zwei Geschosse. Sie entstand zwischen 1590 und 1597 und steht stilistisch zwischen Gotik und Renaissance.

Johannisstraße 5, 48143 Münster

www.kshg.de/orte/petrikirche




Servatiikirche

Die Servatiikirche ist die kleins­te der mittelalterlichen Kirchen der Stadt und lädt ganztags zur eucharistischen Anbetung ein. Die in der Höhe gestufte romanische Halle mit dem Wech­sel von Pfeilern und Säulen öffnet den Blick in ein gotisches Hochchor. Als eine der schöns­ten Kirchen Münsters weist sie eine Sonderform der frühen westfäli­schen Hallenkirchen auf.

An der Clemenskirche 14, 48143 Münster

www.sanktlamberti.de